Wander- und Radtouren in der Region Rastenberg


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Finnewanderweg



Wegbeschreibung 


Rastenberg | Wanderweg Finnewanderweg

Kennzeichnung:

Gebietswanderung
Rastenberg - Eckartsberg
Länge: ca. 14 km
Dauer: ca. 6 Stunden 
Ausrüstung: festes Schuhwerk
Schwierigkeitsgrad: schwehr

Der Finnewanderweg ist mit 91,7 km Länge ein Fernwanderweg in Mitteldeutschland.

Von Weißenfels in Sachsen-Anhalt entlang des Saale-Unstrut-Tales führt er über den Kamm der Finne sowie der Hohen Schrecke bis zum Durchbruchstal der Unstrut in Sachsenburg in Thüringen, welches auch als Thüringer Pforte bekannt ist.
Dort wird er als Hainleitewanderweg mit der gleichen Markierung (rotes Dreieck auf weißem Grund) fortgeführt.

Von Sachsenburg aus startend erreicht der Wanderweg vom Lerchenberg her unser Territorium und verläuft zunächst durch den Heidegrund, über den Campingplatz zum Mühltal hinter dem Waldschwimmbad.

Dort teilt sich der Wanderweg in zwei Varianten. Durch diesen Umstand kann der Finnewanderweg im Gebiet von Rastenberg auch als Rundwanderweg gegangen werden.

Während der eine Teil auf direktem Weg über Krahnthal und Jägerhütte am Viadukt das Tiefe Tal erreicht.

Verläuft der andere Teil am Rastenberger Waldschwimmbad vorbei, durch das liebliche Mühltal in die Stadt. Der Weg passiert den Rastenberger Markt mit dem historischen Rathaus. Wir folgen der Ritterstraße und Untertorstraße bis zum ehemaligen Untertor, hier führt linker Hand der Aufstieg in den Wald zur Ulrichs Ruh. Bei guter Sicht belohnt ein schöner Blick bis zum Ettersberg bei Weimar, mit der Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald. Davor liegen Buttstädt und Hardisleben im Thüringer Becken.

Der Weg führt weiter in den Wald, neigt sich zum Pfafftal und geht hinter dem Buttstädter Steinbruch rechts aufwärts. Der Weg mündet auf der Kirchenallee, hier bietet sich wieder ein schöner Blick über die Viehweiden. Weiter geht es allmählich hangabwärts, dabei überqueren wir die ehemalige Trasse der Schachtbahn und gelangen auf eine befestigte Straße; wir sind im Tiefen Tal. Rechts liegen die Forellen- und Karpfenteiche. Nun folgen wir der Straße nach links. Der Harschbach ist eine Weile unser Begleiter.

DIE BRAUTEICHE
Das Tal bietet viele botanische Besonderheiten, u. a. Märzenbecher und Schlüsselblumen. Wenn man die größte und schönste Eiche des Finnewaldes sehen will, biegt man in Höhe des Viaduktes von der Straße ab und folgt rechts einem schmalen verborgenem Pfad. Nach kurzer Zeit erreicht man die Brauteiche. Ihr Alter wird auf ca. 400 Jahre geschätzt, ihr Umfang beträgt etwa 6 m.

Die Straße beschreibt nun einen großen Bogen, nach der Überquerung des Harschbaches wenden wir uns nach links. Weiter geht es in Richtung Mariental. Hier verlief einst der Grenzweg zwischen Sachsen-Weimar-Eisenach und dem Königreich Preußen. Auf dieser Wanderung trifft man noch mehrere Steine, die diese Grenze zeichneten.

Im weiteren Verlauf kommen wir nach Mariental - Eckartsberga und Bad Sulza.

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Alle hier empfohlenen Touren sind auf eigene Gefahr zu nutzen. Es handelt sich um markierte und teilweise unmarkierte Wander- und Radtouren mit unterschiedlichsten Wegeprofilen für die wir als Stadt Rastenberg keine Verantwortung übernehmen. Alle Angaben verstehen sich ohne Gewähr.




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